Buchtipp: Eines Abends in Paris (Nicolas Barreau)

Hey ihr Lieben,

nach Eeeeeewigkeiten gibt es wieder einen Buchtipp von mir. Ich komme immer weniger zum lesen, was ich total schade finde.

Nicolas Barreau: Eines Abends in Paris

 

Grundinformationen:

– Autor: Nicolas Barreau

– Verlag: Piper Verlag GmbH, München

– Erschienen: November 2013

– ISBN: 978-3-492-30246-3

 

„Eines Abends in Paris, es war etwa ein Jahr, nachdem das Cinéma Paradis wieder eröffnet worden war, und genau zwei Tage nachdem ich das Mädchen im roten Mantel das erste Mal geküsst hatte und voller Unruhe unserer nächsten Begegnung entgegenfieberte, passierte etwas Unglaubliches. Etwas, das mein ganzes Leben auf den Kopf stellen sollte und mein kleines Kino zu einem magischen Ort werden ließ – einem Ort, an dem sich Sehnsüchte und Erinnerungen trafen, einem Ort, an dem Träume plötzlich wahr werden sollten.“

Die Geschichte spielt in Paris. Alain Bonnard ist Besitzer eines kleinen Programmkinos, das Cinéma Paradis. Das ist kein Kino wie wir es kennen, keine 3d-Filme, keine riesigen Popcorneimer. Alain ist Nostalgiker und hält an seinen Ansprüchen fest, obwohl sie nicht der heutigen Norm entsprechen. Sein Ziel ist es Filme zu zeigen, die Träume schenken. Außerdem mag er die Menschen, die in sein Kino kommen. Ihm faszinieren ihre Geschichten. Ganz besonders die Frau mit karamellfarbenen Haar und im roten Mantel, die jeden Mittwoch zur Spätvorstellung von Les Amours au Paradis kommt und sich in jedes Mal in die Reihe 17 setzt. Jetzt schenkt Alain nicht nur Träume durch seine ausgesuchten Filme, jetzt träumt er selber.

An einem Abend traut sich Alain und lädt die Frau im roten Mantel zum Abendessen. Sie verbringen den Abend miteinander und stehen am Anfang einer zauberhaften Liebesgeschichte, die jedoch sofort unterbrochen wird, weil die Frau im roten Mantel für eine Woche die Stadt verlässt, um ihre Tante zu besuchen. Währenddessen wird Alains Leben komplett auf den Kopf gestellt. Sein Kino soll Schauplatz für Allan Woods neuen Film Zärtliche Gedanken in Paris werden. Solème Avril, die Lieblingsschauspielerin des Regisseurs, kennt das Kino bereits aus Kindertagen und möchte unbedingt dort drehen. Alain ist völlig überwältigt. Auf einmal stehen er und sein Kino im Mittelpunkt der Öffentlichkeit. Jeden Abend ist das Kino komplett ausverkauft.

Aber eine Sache beunruhigt ihn viel mehr: Die Frau im roten Mantel, von der er nur den Vornamen kennt, taucht in der nächsten Woche nicht mehr auf. Alain macht sich auf die Suche und erlebt somit eine Geschichte, die kein Film schöner erzählen könnte…

Kritik:

„Ein absolutes Gefühlshighlight.“ (Gala)

Der Vorhang fällt auf und alle Herzen offen.“ (Brigitte)

Romantisch wie Woody Allens  >Midnight in Paris< . Selten ist die französische Metropole besser beschrieben worden.“ (Freundin)

„Ein wunderbares Geschenk, ein magisches Buch.“ (Peter Hetzel, Sat.1 Frühstücksfernsehen)

Ich kann den Kritiken von der Buchrückseite komplett zustimmen. Ich liebe dieses Buch. Es ist eines der besten, die ich seit langen gelesen habe. Aber ich glaube für die, die nicht so auf kitsch stehen, ist es zu viel.

Wenn ihr das Buch bereits gelesen habt, würde mich eure Meinung dazu interessieren :-).


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