Sonntagsgedanken (52) – Das war’s

Irgendwie war der Dezember ein komischer Monat. Zu Anfang habe ich ihn freudig begrüßt, den ersten Punsch getrunken und bereits das erste Keksrezept rausgesucht. Aber eigentlich habe ich den Großteil des Monates gearbeitet, war krank und die Weihnachtsstimmung, kam erst zirka 17 Uhr an Heiligabend. Deshalb konnte ich so gut wie gar nicht bloggen, aber hoffentlich schaffe ich es wieder etwas regelmäßiger.

2016 war heftig. Anders kann ich es nicht bezeichnen.

Den Januar habe ich zwischen Umzugskisten, Baustellen, Farbe und meinen Schreibtisch verbracht. Bin mal wieder umgezogen und habe begonnen für die anstehenden Klausuren zu lernen.

Diese Lernerei ging dann rein in den Februar, über März mit der ersten Abiklausur, die ich im April alle durch hatte und am 18.4 das letzte Mal einen Klasseraum von innen gesehen habe.

Im Mai habe ich mit meinem Sommerjob angefangen und im Juni habe ich erfahren, dass ich die schriftlichen Prüfungen grundsätzlich „verkackt“ habe, sodass ich bis zu den mündlichen fast durchgängig gelernt habe, meine Prüfungsangst mich aber dazu brachte, dass ich nicht mal einen Text zusammenfassen konnte.

Im Juli habe ich mich wieder zusammengerissen, hab festgestellt, dass das Leben trotz allem noch weiter geht und noch immer viele Türen für mich offen stehen. Ich habe geschwitzt, gelacht und in diesem Monat einige der schönsten Momente des Jahres erleben können.

Den August habe ich mit Bewerbungen schreiben verbracht. Ich habe gedacht, vielleicht finde ich noch einen Ausbildungsplatz, aber als nur Absagen kamen, habe ich mir was für den Übergang gesucht und bin da gelandet, wo ich jetzt bin.

Im September habe ich mit meiner neuen Arbeit angefangen und dadurch in diesem Monat so viel erlebt, gelernt und viele wunderbare Menschen aus ganz Deutschland kennengelernt, was sich in den Oktober reingezog.

Im November bin ich direkt in das Weihnachtsgeschäft eingestiegen.

Dezember war komisch.

 

Es ist sehr spannend und interessant das vergangene Jahr zu reflektieren.

Was hast du gelernt?

Was falsch gemacht?

Was bereut?

Welche Momente möchtest du am liebsten in ein Glas stecken und es immer wieder rausholen, damit du sie noch einmal erleben kannst?

Welche Menschen hast du kennengelernt?

 

2016 – war mein Jahr von der Schulbank in die Imbissbude in den Klamottenladen.

Das Leben bietet so viele Möglichkeiten, die man alles auskosten sollte, soweit man kann. Den daran wachsen wir.

Also willkommen 2017!


Daumen hoch für: Überraschungen, die man nicht erwartet hätte, Glücksgefühle, auf der Arbeit mit Partyhüten und Luftschlangenketten rumlaufen

Daumen runter für: zu viele Gedanken, die sich immer weiter spinnen

 

 

 

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